Ungeheuer von Loch Ness: Google Doodle

Ungeheuer von Loch Ness

81 Jahre auf der Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness

Das erste Foto vom Ungeheuer von Loch Ness entstand bereits im November 1933. Hugh Gray fotografierte etwas, dass aussah wie ein aus dem Wasser ragender Hals. Das Motiv stellte sich jedoch schnell als Hund (ein Labrador) mit einem Stock im Maul heraus.

Die von Dr. Robert Kenneth Wilson angefertigte Fotografie ist weitaus bekannter und wurde für das erste Foto des Ungeheuers von Loch Ness gehalten. Der Chirurg wollte namentlich nicht mit dem Bild in Zusammenhang gebracht werden. Angeblich suchte er etwas am Loch Ness, als er das Ungeheuer bemerkte. Er will seinen Fotoapparat ausgepackt und vier Aufnahmen angefertigt haben.

Loch Ness mit Urquhart Castle
Die Heimat des Ungeheuers, der Loch Ness in Schottland

Google erinnert mit einem Google Doodle an das heute vor 81 Jahren – am 21. April 1934 – in der Daily Mail veröffentlichte (vermeintlich) erste Foto des Ungeheuers von Loch Ness.

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Fälschung flog erst 60 Jahre später auf

Erst 60 Jahre später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Foto um eine Fälschung handelte. Am 12. März 1994 gab der Schauspieler, Filmproduzent und Großwildjäger Marmaduke Wetherell zu, dass er getrickst hatte. Um damals die Glaubwürdigkeit zu steigern wurde der ahnungslose Chirurg als Urheber der Fotografie ins Gespräch gebracht. Dies erklärt dann auch, weshalb der Name nicht mit dem Foto veröffentlicht werden sollte.

Wetherells  Geständnis kam zwar freiwillig, aber wohl doch aus einer Not heraus. Er war zu jener Zeit nämlich bei der Daily Mail angestellt und mit der Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness beauftragt. Vielleicht war er es satt, ein Ungeheuer zu suchen, welches es gar nie gab?

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Google Doodle zeigt den Schwindel

Das gefakte Foto zeigte nämlich gar kein Ungeheuer von Loch Ness sondern lediglich ein selbstgebautes, kleines Monster, welches auf einem Spielzeug-U-Boot montiert war.

Eben dieses kleine U-Boot mit aufmontiertem „Ungeheuer“ zeigt auch das Google Doodle und lässt es durch „Loch Ness“ schwimmen. Hm, schwimmen oder fahren U-Boote eigentlich? Egal. Die Besatzung des U-Bootes sieht jedenfalls eher wie Außerirdische aus, was wohl aber genau so ausgeschlossen werden darf, wie die Existenz des Ungeheurs von Loch Ness.

Ungeheuer von Loch Ness
Ungeheuer von Loch Ness war 1934 doch nur ein Fake.
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Nessie, etwa nur ein Zirkus-Elefant?

Die neueste Erklärung zu den Fotos von 1933 und 1934 stammen vom schottischen Paläontologen Neil Clark. Er vertritt die Meinung, das auf den Fotos abgebildete Tier sei ein schwimmender Elefant des Zirkus Olympia gewesen. Der damalige Direktor des Zirkus, Bertram Mills, setzte sogar ein Kopfgeld von 20.000 Pfund aus, wohl wissend, dass das „Ungeheuer von Loch Ness“ sich in seinem Zirkus befand.

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Ungeheuer von Loch Ness: Des Rätsels Lösung

Der BBC und dem NDR ist es nun gelungen, endgültig zu klären, ob das Ungeheuer im Loch Ness sein Unwesen treibt. Mit modernster Sonartechnik hat ein Expertenteam den 36 km langen und 230 m tiefen See durchmustert.