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René Laënnec: Google Doodle

René Laënnec: Google Doodle für Stethoskop Erfinder

Tief ein- und ausatmen – diesen Satz hat jeder bereits von seinem Hausarzt gehört. Der Arzt hörte uns dann mit einem Stethoskop ab. Genau dieses hat René Laënnec erfunden, der heute 235 Jahre alt geworden wäre.

René Laënnec: Google Doodle
René Laënnec: Google Doodle

Stethoskop zufällig erfunden

Das Stethoskop erfand René Laënnec aus Eitelkeit und eher zufällig. In der damaligen Zeit legten Ärzte ihr Ohr direkt auf die Brust ihrer Patienten, um sie abzuhören. René Laënnec war sich jedoch zu fein dazu. Als er einen Patienten abhören musste, suchte er nach einer Möglichkeit, den direkten Kontakt zu vermeiden. René Laënnec nahm ein Blatt Papier, drehte es zu einer Papierrolle und setzte diese zwischen Brust und Ohr. Erstaunt stellte er fest, dass er damit gar nicht schlechter, sondern viel besser hörte. Diesen Augenblick im Jahre 1816 darf man eigentlich bereits als die Erfindung des Stethoskops bezeichnen. In den nächsten Monaten trieb René Laënnec die Entwicklung des Stethoskops voran, welches zunächst als Hörrohr aus Holz auf den Markt kam.

Stethoskop von René Laënnec, ca. 1820
Stethoskop von René Laënnec, ca. 1820. Foto: Science Museum London / CC BY SA 2.0

Eines der ersten Stethoskope, gefertigt aus Holz und Messing, aus dem Besitz des französischen Arztes René Laënnec. Es besteht aus einem einzigen Hohlrohr . Das vertraute binaurale Stethoskop, mit Gummischlauch an beiden Ohren, wurde erst in den 1850er Jahren entwickelt.

Ob Herztöne oder Lungengeräusche, das Stethoskop gehört zum Arzt, wie sein weiße Kittel. Durch das Abhören ( Auskulation ) der Herztöne lassen sich zum Beispiel Herzkrankheiten frühzeitig erkennen. Im Laufe der Entwicklungsphasen und der Zeit konnten sich Littmann Stethoskope durchsetzen.

Weshalb heißt das Stethoskop so?

Das Wort Stethoskop setzt sich, vereinfacht erklärt, aus den beiden Silben stethos (Brust) und skop (untersuchen) zusammen. Streng genommen werden verstärkte ein Stethoskop Geräusche, weshalb es Stethosphone heißen müsste. Da es damals jedoch ausschließlich medizinisch eingesetzt wurde, konnte sich die Bezeichnung Stethoskop durchsetzen.

Wo werden Stethoskope außerhalb der Medizin eingesetzt?

Die Abhörgeräte außerhalb der Arztpraxen haben äußerlich keine Ähnlichkeit mit dem Stethoskop, welches wir aus einer Arztpraxis kennen, lediglich die Funktion ist gleich. Außerhalb der Medizin findet man sie zum Beispiel im Maschinenbau, um möglichst frühzeitig Lagergeräusche wahrnehmen zu können und dadurch einen Maschinen- oder Motorschaden verhinden zu können.

Das elektrische Stethoskop

Es existieren bereits rein elektrische Varianten des Stethoskops, die jedoch auf Grund ihres noch sehr hohen Anschaffungspreises, kaum Einzug in Arztpraxen gefunden haben.

Fachbezeichnung Auskultation

Die Auskultation (engl. auscultation ) gehört zu den ärztlichen Basistechniken und bezeichnet das diagnostische Erfassen von Körpergeräuschen über das Ohr des Untersuchers. Der französische Arzt René Laënnec hat dieses Untersuchungsverfahren 1816 entdeckt. Die heutige Technik der Auskultation geht auf Josef von Škoda (1839) zurück.

Das Leben des Stethoskop Erfinders

René Laënnec
René Laënnec

Rene Theophile Hyacinthe Laënnec wurde am 17. Februar 1781 in Quimper, in der Bretagne, geboren. Im Alter 19 Jahren war er als Wundarzt in der Westarmee tätig. Anschließend, von 1800 – 1804 absolvierte René Laënnec seine Ausbildung in der Faculté de Médecine de Paris. Ab 1816 war er als Arzt im Hospital „Hopital Necker“ in Paris tätig. Dort kam er dann auch in die Situation, einem Patienten die Brust abhören zu müssen und zur Erfindung des Stethoskops. Im Jahre 1823 lehrte er als Professor am Collège de France in Paris. Am 13. August 1826 verstarb René Laënnec in der Gemeinde Kerlouan, in der Bertagne. Ironischerweise starb er an Tuberkulose. In seinem Geburtsort wurde, ihm zu Ehren, 1868 ein Standbild aufgestellt, welches dauerhaft an den Erfinder des Stethoskops erinnert.

René Laënnec Google Doodle Video

Charles Perrault: Google Doodle 2

Charles Perrault: Seine Märchen verzaubern Generationen

Der französische Schriftsteller Charles Perrault machte Märchen in Europa populär. Selbst die Gebrüder Grimm bedienten sich an seinen Geschichten, und machten sie weltbekannt. Charles Perrault wäre er 388 Jahre alt geworden.

Charles Perrault
Charles Perrault: Der gestiefelte Kater

Das Leben des Charles Perrault

Charles Perrault wurde am 12. Januar 1628 in Paris geboren und wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Er studierte Jura und wurde 1651 als Rechtsanwalt zugelassen.

Er folgte seinem älteren Bruder in einen hohen Posten der Finanzverwaltung am Hofe. Bereits dort glänzte er als vielseitiger Literat und fiel dem älteren Literatenkollegen Jean Chapelain positiv auf, der ihn dem neuen allmächtigen Minister Colbert empfahl. Dieser machte Charles Perrault 1662 zum Sekretär der sog. Petite Académie, einer Art Prüfinstanz für alle Kunst- und Literaturwerke, die König Ludwig XIV. zum Kauf angeboten wurden oder ihm zugeeignet werden sollten. Wenig später wurde Charles Perrault so etwas wie ein oberster Kulturbeamter

Charles Perrault
Charles Perrault: Dornröschen

Charles Perrault und seine Märchen-Karriere

Richtig bekannt wurde er allerdings erst durch seine Märchen, die er zunächst in Versform verfasste. 1695, im Alter von 67 Jahren, schrieb er „Geschichten, oder Erzählungen aus alter Zeit“ („Histoires ou Contes du temps passé“).

Die Sammlung von Prosamärchen umfasste Geschichten, die 200 Jahre später zum Beispiel von den Gebrüdern Grimm und Walt Disney in veränderten Fassungen als Dornröschen, Rotkäppchen, Blaubart, Der gestiefelte Kater, Frau Holle und Aschenputtel übernommen und populär wurden. Ludwig Bechstein erntdeckte das Märchen „Der kleine Daumling“ neu.

Charles Perrault
Charles Perrault: Aschenputtel

Heute wäre Charles Perrault 388 Jahre alt geworden.

Video: Die Charles Perrault Google Doodles

 

Liste der Märchen

Die Vers-Märchen

  • Griseldis (zuerst 1691)
  • Eselshaut (Peau d’Âne, zuerst 1694)
  • Die törichten Wünsche (Les Souhaits ridicules, zuerst 1693)

Die Prosa-Märchen

  • Die schlafende Schöne im Walde (La Belle au bois dormant, zuerst 1696)
    bekannt durch Grimms Märchen als Dornröschen
  • Das Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge)
    bekannt durch Grimms Märchen als Rotkäppchen
  • Der Blaubart (La Barbe bleue)
    bekannt durch Grimms Märchen als Blaubart
  • Meister Kater oder Der Gestiefelte Kater (Le Maître Chat ou le Chat botté)
    bekannt durch Grimms Märchen als Der gestiefelte Kater
  • Die Feen (Les Fées)
  • Aschenputtel oder Der kleine gläserne Schuh (Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre)
    bekannt durch Grimms Märchen als Aschenputtel
  • Riquet mit dem Schopf (Riquet à la Houppe)
  • Der kleine Däumling (Le Petit Poucet)
    später auch bei Ludwig Bechstein
Hedy Lamarr: Google Doodle

Hedy Lamarr: Die erste Nackte im Spielfilm

Hedy Lamarr erblickte am 9. November 1914 in Wien das Licht der Welt. Sie galt als schönste Frau der Welt und wurde als erste Nackte im Film berühmt.

Hedy Lamarr: Google Doodle
Hedy Lamarr: Google Doodle

Hedwig Eva Maria Kiesler, so ihr bürgerlicher Name, kam am 9. November 1914 zur Welt, als Tochter eines wohlhabenden jüdischen Bankiers und einer Pianisten in Wien

Hedy Lamarr ist ein Einzelkind, ein pummeliges Prinzesschen, dass von seinen Eltern vergöttert wird. Die Kleine hat Kindermädchen und Hauslehrer, erhält schon früh Ballett- und Klavierstunden, besucht als Teenager ein Mädchen-Pensionat in der Schweiz. Mit 16 verlässt das hübsche Fräulein Kiesling die Schule, um Schauspielerin zu werden.

Schauspielunterricht in Berlin

Eine Weile besucht sie die Theaterschule Max Reinhardt  in Berlin (die inzwischen zur Universität der Künste Berlin gehört), anschließend spielt sie erste Rollen im Film. Etwa an der Seite Heinz Rühmanns in „Man braucht kein Geld“ (1931).

Der Skandal, der Hedy Lamarr berühmt machte

Hedy Lamarr
Hedy Lamarr

Auf die bescheidenen Anfänge folgt bald ein Skandal, der sie weltberühmt machen wird. Hedy Lamarr übernimmt die Hauptrolle in der tschechisch-österreichischen Co-Produktion „Symphonie der Liebe“ (Originaltitel: Ekstase, 1933). „Es war eine nette Geschichte“, sagte Hedy Lamarr in einem Interview und weiter: „Eine Frau war unglücklich. … Und plötzlich sagen sie, ich soll mir alles ausziehen!“

Die naive 18-jährige lässt sich vom Regisseur überreden nackt in einem See zu baden. Anschließend muss sie auch noch durch einen Wald flitzen, auf der Suche nach ihrem Pferd, dass mit den Kleidern davon galoppiert ist.

Im Januar 1933 wird der schwüle Film unter dem Titel Ekstase uraufgeführt und sorgt für heftige Tumulte. Hedy Lamarr gilt nicht nur als erste Nackte im Kino, sie spielt auch noch einen Orgasmus. Damit die ekstatischen Zuckungen auf ihrem Gesicht besonders glaubwürdig wirken, soll sie der Regisseur mit einer Nadel in den Po gestochen haben. Vom Ergebnis sind jedenfalls nicht nur ihre Eltern entsetzt. Der Papst missbilligt den Streifen, die Nazis verbieten ihn und in Amerika wird er gleich vom Zoll beschlagnahmt.

Ehemann hält sie wie eine Gefangene

Hedy Lamarr (1940)
Hedy Lamarr (1940)

Hedy Lamarr: „Ich habe viel gekämpft, weil das für meine Familie nicht gepasst hat, aber sonst war’s harmlos“. Ganz anders sieht das Hedy Lamarrs Gatte, den sie im August 1933 geheiratet hat. Fritz Mandl ist Besitzer der Hirtenberger Patronenfabrik und einer der größten Waffenproduzenten Europas. Er lebt in einer palastartigen Villa mit 20 Bediensteten, isst von Tellern aus massivem Gold, und empfängt Gäste wie Mussolini zum Dinner. Seine hinreißende junge Frau führt er dabei vor wie eine Trophäe. Die Vorstellung, dass jeder sie nackt im Kino sehen kann, behagt ihm gar nicht.

Mandl soll versucht haben, sämtliche Kopien von Ekstase auszukaufen und zu vernichten. Außerdem verbietet er seinem Hasi jede weitere Filmarbeit und hält sie wie eine Gefangene. Als Dienstmädchen verkleidet will Hedy Lamarr eines Nachts aus dem Madl-Palast geflohen sein.

Hedy Lamarr: Über Paris und London nach Hollywood

Über Paris gelangt die inzwischen 22-jährige nach London, wo der MGM-Boss Louis B. Mayer gerade Urlaub macht. Die atemberaubende Wienerin passt perfekt ins Beuteschema des Hollywood-Moguls. Und auf der gemeinsamen Überfahrt nach Amerika, schließen die beiden einen 7-Jahresvertrag ab.

Hedy Lamarr: Schönste Frau der Welt

Hedy Lamarr
Hedy Lamarr

Als sich Hedy Lamarr 1937 in New York eintrifft, erklärt man sie gleich zur schönsten Frau des Jahrhunderts. Mayer ändert ihren Namen in Hey Lamarr und beschließt, sie als kühlen Marmortyp einzusetzen. Doch so recht weiß MGM nichts mit ihr anzufangen. Deshalb leiht man sie erst einmal an ein anderes Filmstudio aus.

Eigentlich bietet ihr der Film Algiers den perfekten Einstieg in Hollywood. Als Französin Gaby, die den Gangster Pépé le Moko zum Verhängnis wird, ist Hedy umwerfend. Faszinierend und geheimnisvoll taucht sie in den Gassen der Casbah auf. Ihr dunkles Haar und der Mittelscheitel, der die hohe Stirn betont, setzen Trends in der Traumfabrik. Algiers wird ein riesiger Erfolg, auf den allerdings gleich mehrere Flops folgen.

Ihr Wiener Akzent wird zum Problem

Hedy Lamarr
Hedy Lamarr

Ein Problem ist Hedys Wiener Akzent, der sie immer ein wenig fremd wirken lässt. MGM kommt deshalb auf die Idee, sie als Exotin zu vermarkten. In der Rolle der russischen Straßenbahnschaffnerin Theodore in Comrade X gelingt das noch recht gut. Doch Comrade X ist nur ein Aufguss der erfolgreichen Ninotschka mit Greta Garbo und hält den Vergleich nicht stand.

So geht es weiter. Hedy dreht mit Clark Gable, Spencer Tracy und James Stewart, ohne das sein wirklicher Knüller dabei herauskommt. Ihr Auftritt in dem Film Ziegfeld Girl (Mädchen im Rampenlicht , 1941) treibt das Marmor-Image auf die Spitze.

Hedy trägt schwer an einer gewaltigen Sternen-Krone und wirkt, bei aller Schönheit, leblos wie eine Anziehpuppe. Vielleicht hat sie einfach nur Pech. Sind es mal die falschen Rollen, dann wieder die falschen Filme. Vielleicht fehlt ihr aber auch das gewisse Etwas, diese besondere Magie, die die Ikonen des Kinos auszeichnet.

Viele Rollen abgelehnt, die andere berühmt machten

Hedy Lamarr
Hedy Lamarr

Sie will viele Rollen abgelehnt haben, mit denen andere berühmt wurden: Casablanca (1942) etwa oder „Das Haus der Lady Alquist“ (1944), die Ingrid Bergman unsterblich machen.

Bei MGM gilt Hedy Lamarr bald schon als schwierig und bequem. Noch schlimmer wird es, als man versucht ihr unterkühltes Images zu ändern. In „White Cargo“ (1942) erscheint sie als dunkelhäutige Schlampe, die die Männer ins Verderben stürzt.

Die Marmor-Göttin mit Kakao-Butter eingeschmiert, wirkt eher komisch als verrucht. Doch die GIs lieben diesen Film und Hedys Kurswert als Pin-Up steigt enorm. Überhaupt engagiert sie sich leidenschaftlich im Kampf gegen die Nazis.

Ihr Kampf gegen die Nazis

Amerikas Kriegsanleihen-Kampagne ist im vollen Gange und es überrascht keinen, dass Hedy Lamarr die beste Verkäuferin ist. Da sie jedem Mann, der Kriegsanleihen zeichnet, einen Kuss verspricht, nimmt Hedy ein Vermögen ein. Sie will sich allerdings nicht nur auf der Leinwand räkeln und Küsse verkaufen.

Erfindung des Frequenzsprungverfahrens

Zusammen mit den befreundeten Avantgarde-Komponisten George Antheil tüftelt sie an einem System zur störungsfreien Funkfernsteuerung von Torpedos. Die Schöne versteht etwas von Waffen, schließlich war sie vier Jahre lang mit Fritz Mandl verheiratet. George Antheil schreibt in seiner Biografie: „Immer wieder hatte sie gehört, wie er mit seinen Fachleuten neue Waffen besprach. Und diese Dinge hatte sie in ihren schönen Lockenkopf behalten, während Fritz Mandl glaubte, sie hätte nicht die mindeste Ahnung. Eine ihrer Ideen war so gut, dass ich vorschlug, sie patentieren zu lassen und der Regierung der Vereinigten Staaten anzubieten. Danach arbeiteten wir viele Wochen lang an dieser Erfindung und diskutierten sie, bis wir beide blau im Gesicht waren.“

Hedys Idee ist, das Steuerungssignal selbsttätig zwischen mehreren Frequenzen hin- und herspringen zu lassen. Um Sender und Empfänger dabei zu synchronisieren verwenden die beiden gelochte Papierrollen, die Antheil von seinen Kompositionen für mechanische Klaviere kennt.

1942 erhalten die Tüftler ein Patent auf ihr „Frequency Hopping“. Die Bedeutung der Erfindung ist umstritten.  Während viele Experten sie für eine Grundlage des Mobilfunks und der modernen Netzwerkkommunikation halten, sehen Kritiker darin nur eine der Legenden, die hartnäckig durch das Internet geistern.

Immerhin wird Hedy Lamarr ein halbes Jahrhundert später mit Eherungen überhäuft.  1997 erhält sie den Pioneer Award der Electronic Frontier Foundation und zahlreiche weitere Preise.  In den 1940er Jahren wird über ihr Patent so gut wie gar nichts bekannt. Freunde munkeln, weil die Erfindung so brisant gewesen sei und Hedy als Spionin gearbeitet haben könnte. Wahrscheinlicher ist, dass Intelligenz nicht zum Image einer Hollywood-Göttin passt. Um ihr genügend Sex-Appeal zu geben. , hat man sich bemüht, sie als ein bisschen dumm hinzustellen. Aber Hedy ist sehr, sehr klug. Neben den meisten Schauspielerinnen in Hollywood ist Hedy eine intellektuelle Riesin.

Hedy Lamarr: Ein Top-Star in Hollywood

Die Schauspielerin leidet unter dem Image der beschränkten Diva und unter dem Druck des Studios. Sie gründet eine eigene Produktionsfirma, ist damit allerdings nur mäßig erfolgreich. Ihren größten kommerziellen Hit dreht sie 1949 für Cecil B. DeMille, der auch Regie führt. Der Film „Samson and Delilah“ fällt jedoch mehr durch seine Ausstattung und Spezialeffekte auf als durch die Leistung der Schauspieler. Ein Kritiker lästert bei der Uraufführung, er schätze Filme gar nicht, in denen der Hauptdarsteller größere Brüste als die Hauptdarstellerin habe.

Hedy Lamarr fand nie ihr Glück

Dennoch, zu dieser Zeit gehört Hedy Lamarr zu den Top-Stars in Hollywood und gilt als Inbegriff des Glamours. Sie selbst will sich nie viel daraus gemacht haben. Ihre drei Kinder sehen das anders und klagen noch heute über die ständige Abwesenheit der Mutter. Auch Hedys sechs Ehen sind alle, mehr oder weniger, Katastrophen.

Nach der Scheidung von Mandl heiratet sie 1939, auf einem Tagesausflug nach Mexiko, den Autor Gene Markey, den sie bald darauf für den Schauspielerkollegen John Loder verlässt. Ehemann Nummer vier wird der Bandleader und Hotelbesitzer Teddy Stauffer in Acapulco, auf den noch der  texanische Ölmagnat W. Howard Lee und der Scheidungsanwalt Lewis J. Boles folgen. Keiner dieser Männer macht sie glücklich. Die meisten nutzen sie aus.

Autobiografie „Ekstase und ich“

The Strange Woman (1946): George Sanders mit Hedy Lamarr
The Strange Woman (1946): George Sanders mit Hedy Lamarr

In den 1950er Jahren werden ihre Filme immer schlechter. Und schließlich bleiben die Rollen ganz aus. 1966 unternimmt sie den verzweifelten Versuch, sich mit ihrer Autobiografie „Ekstase und ich“ noch einmal ins Gespräch zu bringen. Das Ergebnis ist so peinlich, dass sie die beiden Ghostwriter verklagt. Gleichzeitig gerät sie als Ladendiebin in die Schlagzeilen.

Von den 30 Millionen Dollar, die Hedy Lamarr verdient haben will, ist ihr nichts geblieben. Eine Zeit lang soll sie sogar in Armut gelebt haben. Doch als der Software-Konzern Corel Anfang der 1990er Jahre mit einem Foto von ihr wirbt, verklagt ihn die inzwischen 80-jährige und erhält eine Millionenabfindung.

Fünf Jahre später, am 19. Januar 2000, stirbt Hedy Lamarr, einsam in ihrem Haus in Altamonte Springs (Florida / USA).

Adolphe Sax: Google Doodle

201. Geburtstag von Adolphe Sax: Der Erfinder des Saxophons

Heute vor 201 Jahren: Es ist der 6. November 1814, als Adolphe Sax in Dinant (Wallonie, Belgien) das Licht der Welt erblickt. Bekannt macht ihn seine Erfindung des Saxophons, doch den großes Siegeszug seines Instrument erlebt Adolphe Sax nicht mehr. 

[ This article is also available in English: Adolphe Sax ]

Adolphe Sax: Google Doodle zum 200. Geburtstag
Adolphe Sax: Google Doodle

Adolphe Sax: Arm, aber innovativ

Adolphe Sax
Adolphe Sax

Adolphe Sax ist eines von elf Kindern. Die Familie Sax zieht 1835 nach Brüssel, wo der Vater Charles Joseph Sax, ein Kunsttischler, eine Instrumentenbauwerkstatt eröffnet. Adolphe besucht das Brüsseler Konservatorium und studiert dort Flöte, Klarinette, Gesang und Harmonie. Seine erste selbstständige Arbeit als Instrumentenbauer in der Werkstatt seines Vaters ist die Vervollkommnung von Klarinette und Bassklarinette (Patent 1838).

Ausgewandert – mit 30 Franc und einem Musikinstrument

1842 wandert der belgische Instrumentenbauer Adolphe Sax aus, von Brüssel nach Paris. Der 28-Jährige hat nur 30 Franc in der Tasche und im Gepäck seine neueste Erfindung: ein Musikinstrument, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Er nennt es Saxophon. In Paris, so hofft der junge Belgier, wird seine Erfindung Anklang finden.

Adolphe Sax wurde über Nacht bekannt

Und tatsächlich: Der damalige Papst der Pariser Musikszene, der Komponist Hector Berlioz, ist bereit ihn zu empfangen. Mehr noch, er darf vorspielen. Als Adolphe Sax am nächsten Morgen die Zeitung aufschlägt, ist er schon ein bekannter Mann. Berlioz hat ein wahres Loblied auf sein Saxophon geschrieben.

Der Hauptvorzug des Saxophons ist die abwechslungsreiche Schönheit seiner verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten. Berlioz schwärmt: „Einmal tief rund ruhig, dann träumerisch und melancholisch, zuweilen zart, wie der Hauch eines Echos.“

Das Geheimnis des Klanges

Das Geheimnis hinter dem besonderen Klang: Adolphe Sax hat ein Blasinstrument aus Blech mit dem weichen Klang eines Holzbläsers entwickelt, indem er das Mundstück einer Klarinette einfügte. Da das so genannte Blatt am Mundstück, dass den Ton erzeugt, aus Holz ist, zählt das Saxophon übrigens zur Gruppe der Holzblasinstrument.

Weshalb ist das Saxophon gebogen?

Saxophon: Eine Erfindung von Adolphe Sax
Saxhorn

Seinen vollen Klang bekommt das Saxophon erst durch das lange, gebogene Rohr. Gebogen übrigens nur, weil es sonst fast die Länge eines Alphorns hätte und sehr unhandlich wäre. Variiert wird der Ton, wie bei einer Flöte, durch Tonlöcher.

Belieferung der Militärkapellen

In Paris findet der junge Erfinder Adolphe Sax damals Freunde und Förderer, mit deren Geld er seine erste kleine Wohnwerkstatt errichtet. Schließlich hat er auch Erfolg bei Hof. Von König Louis-Philippe erhält Sax das Monopol zur Belieferung der Militärkapellen, denn das neue Instrument ist stimmstabil, wetterfest  und – wenn es sein muss – laut.

Patent wurde Adolphe Sax zum Verhängnis

Im Juni 1846 bekommt Adolphe Sax ein Patent. Nur er darf fortan Saxophone bauen. Das ruft jede Menge Neider auf den Plan. Die Pariser Instrumentenbauer versuchen, Sax in den Ruin zu treiben. Sie werben seine besten Mitarbeiter ab, streuen das Gerücht, er sei pleite und führen einen Patentprozess nach dem anderen gegen ihn. Schließlich geht seine Firma tatsächlich bankrott. Auch, weil sich das Saxophon in der ernsten Musik nicht durchsetzen kann. Am 7. Februar 1894 stirbt Adolphe Sax 79-jährig in Paris, verarmt und vergessen.

Jazz: Der Durchbruch des Saxophons

Saxophonist
Saxophonist

Erst 30 Jahre nach seinem Tod beginnt die eigentlich Karriere seines Saxophons, weit weg, in den USA. Jazz-Saxophonisten wie Charlie Parker machten das Saxophon zu dem, was es noch heute ist: eines der beliebtesten Solo-Instrumente  und sicher das mit dem coolsten Image.

Das Original Adolphe-Sax-Saxophone

Nick Rail & Jim Scimonetti beschreiben das Original-Instrument, das Saxophon von Adolphe Sax aus dem Jahre 1967. Video in englischer Sprache.

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Prager Rathausuhr: Google Doodle

Prager Rathausuhr: 605 Jahre Aposteluhr

Die Prager Rathausuhr ist eine weltweit bekannte astronomische Uhr aus dem Jahr 1410. Sie befindet sich an der Südmauer des Altstädter Rathauses in Prag. Die Aposteluhr ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt und ein wertvolles Kulturdenkmal. Außer der Uhrzeit zeigt sie auch die Phase des Mondes und der Sterne an.

Prager Rathausuhr: Google Doodle
Prager Rathausuhr: Das Google Doodle

Die Prager Rathausuhr ist auch als Aposteluhr oder Altstädter Astronomische Uhr bekannt. Sie wurde nicht in einem Stück gebaut, sondern wuchs im Laufe der Jahrhunderte. Zusammen mit dem Altstädter Rathaus bildet sie einen unentbehrlichen Bestandteil des alten Prags.

Jan Ondřejův, genannt Šindel, führte die für den Bau 1410 notwendigen Berechnungen aus und entwarf das Aussehen der astronomischen Uhr. Sie wurde heute vor 605 Jahren, am 9. Oktober 1410 im Rathausturm eingebaut. Erst in einer zweiten Phase, etwa 1490, kam unterhalb des astronomischen Zifferblattes ein Kalender hinzu , eine Arbeit des Uhrmacher Jan Růže, Meister Hanuš genannt.

Jahrhundertelang hatte man angenommen, dass die Uhr von ihm gebaut worden sei; doch dank eines im Jahre 1961 gefundenen Dokuments kam ihre wahre Geschichte schließlich ans Tageslicht.

Die Uhr besteht aus drei Hauptkomponenten:

  1. einem astronomischen Zeiger,
    der die Uhrzeit sowie die Position von Sonne und Mond anzeigt
  2. einer Scheibe mit Medaillons,
    die die Monate anzeigt,
  3. einem Mechanismus,
    der die stündliche Prozession der Zwölf Apostel zeigt.

Kalendarium

Detailaufnahme der Prager Rathausuhr
Kalendarium der Prager Rathausuhr

Das untere Zifferblatt ist ein Kalender, der die Monate und die Tage zählt. Der äußere Rand der Scheibe besteht aus 365 Segmenten, die jeweils vier Felder haben. Von innen gesehen ist im ersten Feld der Tag des Monats, im zweiten der Sonntagsbuchstabe, im dritten der Namenstag, wobei die geweihten Namenstage rot geschrieben sind, und im äußeren Feld sind die Anfangssilben des Cisiojanus dargestellt.

Apostelzug an Prager Rathausuhr

Im 17. Jahrhundert wurde die Uhr beiderseits der Zifferblätter durch Figuren ergänzt. Der Zeitpunkt, zu dem die in den beiden Fensterchen oberhalb des astronomischen Zifferblattes ausgestellten astrologischen Tabellen gegen die Figuren der 12 Apostel ausgetauscht wurden, ist nicht eindeutig bekannt. Historisch belegt ist die Existenz der Apostel erst seit 1860. Die Figur des Hahnes kam 1882 hinzu.


Mythen und Sagen

Ritter und Sensenmann

Obwohl die Rathausuhr viele Zeichen enthält, so interessieren sich die Menschen am meisten für den gefürchteten Sensenmann, dem in der Regel schlechte Omen und Wahrsagereien angedichtet wurden.

Böhmische Adlige

Nach dem Ständeaufstand in Böhmen 1621 wurden 27 böhmische Adlige vor dem Prager Rathaus exekutiert. Ihre Köpfe wurden am Altstädter Brückenturm zur Abschreckung aufgehängt. Die Legende besagt, dass sich jedes Jahr am Tag der Exekution alle 27 Geköpften vor dem Rathaus treffen und dann langsam und still zum Südportal gehen und die astronomische Uhr beobachten.

Sehenswürdigkeiten in Prag

Prag ist eine wunderschöne Stadt. Der ein oder andere wird sicherlich die Gelegenheit haben, die Aposteluhr aus nächster Nähe zu bestaunen. Wenn Du zu jenen gehörst, dann solltest Du Dir die folgenden Sehenswürdigkeiten in Prag ebenfalls nicht entgehen lassen:

Aussichtsturm Petrín

Etwas weiter im Süden befindet sich mitten auf dem nächsten Stadtberg, dem Petrin, ein Aussichtsturm, der dem Eiffelturm in Paris nachempfunden ist. Der Spaziergang dorthin führt einen kreuz und quer durch einen wunderschönen Park und dauert etwas mehr als 30 Minuten. Zwischendurch lohnt auch der Blick auf die Moldau und Prag.

Karlsbrücke

Sie zählt zu den ältesten Steinbrücken Europas: Die Karlsbrücke über die Moldau. Begrenzt von zwei Türmen ist sie nur für Fußgänger geöffnet und fast rund um die Uhr sehr belebt. Ein Muss für jeden Prag-Besucher.

Pulverturm

Der Pulverturm zählt zu den 13 Befestigungstürmen und Toren die einst die Altstadt von Prag umgaben. Der 65 Meter hohe Pulverturm ist Tor auf der königlichen Route durch die Altstadt über die Karlsbrücke hinauf auf den Hügel zur Burg.

Wenzelsplatz

Er wirkt ja eher wie ein Boulevard als ein Platz. Das muss daran liegen, dass der Wenzelsplatz über 700 m lang ist und damit zu Europas größten Plätzen gehört. Als bedeutendster politischer Versammlungsort der Republik war er der Schauplatz großer Demonstrationen, z.B. 1968 und 1989.

Ich muss zugeben: Es will mir weder gelingen die Uhrzeit noch das Datum der Prager Rathausuhr abzulesen. Hast Du das Prinzip besser verstanden und keine Schwierigkeiten, Dich an der astronomischen Uhr zu orientieren?

Erste elektrische Ampel: Google Doodle

Erste elektrische Ampel: Drei Lichter eroberten die Welt

Rot, gelb, grün – drei berühmte Lichter eroberten die Welt. Die erste elektrische Ampel erblickte am 5. August 1914 in Cleveland (USA) das Licht der Welt. Sie regelte den Verkehr an der Kreuzung East 105th Street Ecke Euclid Avenue.

Erste elektrische Ampel: Google Doodle
Erste elektrische Ampel: Google Doodle

Erste Ampel explodierte

Die Versuche, den Verkehr mittels Ampeln regeln zu wollen, reichen jedoch viel weiter zurück. So wurde am 10. Dezember 1868 die erste Ampel der Welt in London, auf dem  „Parliament Square“, in Betrieb genommen. Sie wurde mit Gas betrieben und explodierte bereits nach kurzer Zeit.

Erst nach der Verbreitung des elektrischen Lichts in den Großstädten wurden wieder Ampeln zur Verkehrsregelung aufgestellt.

Erste elektrische Ampel

Die am 5. August 1914 installierte Lichtsignalanlage in Cleveland (USA) gilt als erste elektrische Ampel der Welt und hatte nur zwei Lampen: rot und grün.  Statt gelbes Licht signalisierte eine Glocke den Farbwechsel an, ein Konzept, dass bald vom lärmenden Verkehr überholt wurde.

Acht Jahre später bricht auch in Europa das Zeitalter der Ampel an. Von 1922 an wird der Verkehr in Paris per Lichtzeichen geregelt. Die erste elektrische Ampel in Deutschland steht – ebenfalls 1922 – in Hamburg. Die deutsche Hauptstadt Berlin kommt ab 1924 in den Genuss einer Ampelanlage. Auf Europas verkehrsreichsten Platz, dem Potsdamer Platz in Berlin, regelte zuvor ein Schutzmann den Verkehr. Er macht mit einer Trompete auf sich aufmerksam und wurde „Posaunenengel“ genannt.

Erste elektrische Ampel in Deutschland: Potsdamer Platz in Berlin
Erste elektrische Ampel in Deutschland: 1924 installierte Siemens auf dem Potsdamer Platz in Berlin die erste automatisch arbeitende Verkehrsampel. (Bild von 1936)
Foto: www.siemens.com/presse

Ein Nachbau Berlins erster Ampel ist noch heute auf dem Potsdamer Platz in Berlin zu bestraunen.

Ampeln der Zukunft kommunizieren

Ampeln der nächsten Generationen werden sehr stark mit der Infrastruktur und mit den Verkehrsteilnehmern kommunizieren, wie Herr Wilke Reints, Entwicklungsleiter der Siemens AG mitteilt.

Woher kommt der Name Ampel?

Der Begriff Ampel stammt aus dem lateinischen Wort „ampula“. Der Begriff lässt sich mit „kleines, bauchiges Gefäß“ übersetzen. Entwickelt hat sie sich aus der griechischen Amphore, der tönernen Wein- oder Ölkanne mit zwei Henkeln. In der Spätantike schufen Glasbläser eine durchsichtige Zwergform – ein Salbgefäß für Schminke und Parfüm – verniedlichend als Amphorula bezeichnet. Daraus wurde durch Sprachverschleifung (amporla, ampurla) schließlich die Verkleinerungsform ampulla.

Im frühen Mittelalter verstand man unter Ampulle indes nicht wie heute ein steriles medizinisches Serumröhrchen, sondern das ewige Licht über dem Kirchenaltar: Aus dem Gefäß für kostbare Öle zur Hautpflege war ein Behältnis für Lampenöl geworden.

Die behördliche Bezeichnung lautet Lichtzeichenanlage oder auch Wechsellichtzeichenanlage.

Ostdeutsche Ampelmännchen

Weltweite Unterschiede gibt es vor allem bei den Fußgäüngerampeln. Man denke nur an die legendären ostdeutschen Ampelmännchen oder die Aufforderungen „Walk“ und „Don’t Walk“ in den USA.

Wer es funky mag, dem sei die Doodle-Animation von Ingo empfohlen. Er ist sozusagen der Doodle-Remixer.

Informationsquellen: WDR, Siemens, Wikipedia. Den aktuellen Stand der Suchergebnisse gibt es hier zu sehen: Erste elektrische Ampel.

Weltmeisterschaft: Google Doodle

Frauen-Weltmeisterschaft: Google Doodle zum Start der Frauen-WM

Die Frauen-Weltmeisterschaft wird in der Zeit vom 6. Juni bis 5. Juli 2015 in Kanada ausgetragen. Es treten 24 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in sechs Gruppen und danach im KO-System gegeneinander an.

Weltmeisterschaft: Google Doodle
Frauen-Weltmeisterschaft: Google Doodle

Qualifikation zur Frauen-Weltmeisterschaft

Die Qualifikation zur Frauen-Weltmeisterschaft 2015 wurde in den Jahren 2013 und 2014 ausgetragen. Die gemeldeten Auswahlmannschaften spielten dabei um 23 freie Plätze. Diese werden durch den Gastgeber Kanada vervollständigt. Acht Mannschaften konnten sich erstmals für die WM-Endrunde qualifizieren und profitierten damit von der Aufstockung auf 24 Mannschaften.

Erstmals 24 Mannschaften

Das Mannschaften der Frauen-Weltmeisterschaft 2015 wird von bislang 16 auf 24 Mannschaften aufgestockt. Dabei erhielten alle Konföderationen mit Ausnahme von Ozeanien und Südamerika mindestens einen weiteren sicheren Startplatz. Südamerika konnte zudem in den Playoffs gegen eine mittelamerikanische Mannschaft einen weiteren Startplatz erlangen. Mit der Aufstockung soll die weltweite Entwicklung des Frauenfußballs gefördert werden. Die Zahl der auszutragenden Spiele steigt damit von 32 auf 52 und die Mannschaften auf den ersten vier Plätzen müssen wie bei den Männern, wo dies bereits seit 1974 gilt, sieben Spiele bestreiten.

Bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2011 wurde über eine Aufstockung von 16 auf 20 oder 24 nachgedacht. Diese Pläne wurden aus sportlichen und organisatorischen Gründen verworfen. Am 11. Juni 2012 hatte das FIFA-Exekutivkomitee über die neue Zuteilung der Startplätze für die sechs Konföderationen entschieden. Für die acht zusätzlichen Plätze qualifizierten sich Mannschaften, die sich zuvor noch nie für eine WM-Endrunde qualifiziert hatten, wogegen sich von den Mannschaften, die schon mindestens zweimal an einer WM-Endrunde teilnahmen Argentinien, Dänemark, Ghana, Italien und Russland nicht qualifizieren konnten und Nordkorea wegen der Dopingvergehen bei der letzten WM nicht zugelassen wurde.

Spielorte der Frauen-Weltmeisterschaft

Am 4. Mai 2012 gab die FIFA die sechs Austragungsorte der Frauen-Weltmeisterschaft bekannt. Die Stadt Halifax war zunächst auch als Spielort im Gespräch, verzichtete aber im März 2012 aus Kostengründen auf eine Berücksichtigung. Kanadas größte Stadt Toronto verzichtete ebenfalls auf eine Berücksichtigung als Spielort, um Terminüberschneidungen mit den Panamerikanischen Spielen 2015 zu vermeiden. Das Endspiel soll in Vancouver ausgetragen werden. Bis auf das Stadion in Moncton sind alle anderen mit Kunstrasen ausgestattet. Da die FIFA-Regularien kommerzielle Stadiennamen bei offiziellen Veranstaltungen verbieten, werden die beiden Spielstätten in Ottawa (Lansdowne Stadium statt TD Place Stadium) und Winnipeg (Winnipeg Stadium statt Investors Group Field) für den Zeitraum des Turniers umbenannt. Die sechs Austragungsorte liegen in fünf verschiedenen Zeitzonen.

Edmonton (UTC−7)
Commonwealth Stadium
Kapazität: 60.100

Moncton (UTC−4)
Moncton Stadium
Kapazität: 10.000

Montreal (UTC−5)
Olympiastadion
Kapazität: 66.300

Ottawa (UTC−5)
Lansdowne Stadium
Kapazität: 24.000

Vancouver (UTC−8)
BC Place Stadium
Kapazität: 54.500

Winnipeg (UTC−6)
Winnipeg Stadium
Kapazität: 33.500

Spielplan: Frauen-Weltmeisterschaft

Samstag, 6. Juni 2015
00:00 (7. Juni) Kanada – China
03:00 (7. Juni) Neuseeland – Niederlande

Sonntag, 7. Juni 2015
19:00 Norwegen – Thailand
22:00 Deutschland – Elfenbeinküste

Montag, 8. Juni 2015
22:00 Schweden – Nigeria
01:00 Kamerun – Ecuador
01:30 USA – Australien
04:00 Japan – Schweiz

Dienstag, 9. Juni 2015
19:00 Frankreich – England
22:00 Spanien – Costa Rica
22:00 Kolumbien – Mexiko
01:00 Brasilien – Südkorea

Donnerstag, 11. Juni 2015
22:00 Deutschland – Norwegen
00:00 China – Niederlande
01:00 Elfenbeinküste – Thailand
03:00 Kanada – Neuseeland

Freitag, 12. Juni 2015
23:00 Australien – Nigeria
01:00 Schweiz – Ecuador
02:00 USA – Schweden
04:00 Japan – Kamerun

Samstag, 13. Juni 2015
19:00 Frankreich – Kolumbien
22:00 Brasilien – Spanien
22:00 England – Mexiko
01:00 Südkorea – Costa Rica

Montag, 15. Juni
22:00 Thailand – Deutschland
22:00 Elfenbeinküste – Norwegen
01:30 Niederlande – Kanada
01:30 China – Neuseeland

Dienstag, 16. Juni
23:00 Ecuador – Japan
23:00 Schweiz – Kamerun
02:00 Nigeria – USA
02:00 Australien – Schweden

Mittwoch, 17. Juni
22:00 Mexiko – Frankreich
22:00 England – Kolumbien
01:00 Costa Rica – Brasilien
01:00 Südkorea – Spanien

Die Anstoßzeiten habe ich bereits an unsere Zeitzone angepasst. Ich wünsche allen Fans viel Spaß und der DFB-Nationalmannschaft des Frauenfußballs viel Erfolg in Kanada.

Deutschlands Kader Frauen-Weltmeisterschaft

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet: Google Doodle

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet?

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet? Das fragt Google heute im Doodle und gibt die Antwort selbst.

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet?

Am 31. März 1889 wurde der Eiffelturm für die Öffentlichkeit eröffnet. Als höchstes Bauwerk von Paris prägt der Eiffelturm das Stadtbild.  Pro Jahr wird der Turm von rund sieben Millionen Menschen besucht. Er gehört damit zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt.

Eiffelturm Google Doodle

Wann wurde der Eiffelturm eröffnet – Google Doodle

Der Eiffelturm ist ein 324 Meter hocher Eisenfachwerk-Turm in Paris. Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine.

Warum wurde der Eiffelturm 1889 eröffnet?

Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet.

Der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte Turm war von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Building 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt.

Mit der Ausstrahlung des ersten öffentlichen Radioprogramms 1921 in Europa und des ersten französischen Fernsehprogramms 1935 trug das Bauwerk als Sendeturm zur Geschichte des Hörfunks und des Fernsehens bei. Der Fernsehturm ist die wichtigste Sendeanlage des Großraums Paris und beherbergt als Turmrestaurant das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Le Jules Verne.

Der Eiffelturm ist eine der bekanntesten Ikonen der Architektur und Ingenieurskunst. Der Eiffelturm ist das Vorbild vieler Nachahmerbauten und wird in Kunst und Kultur im Zusammenhang mit Paris und Frankreich vielfach aufgegriffen. Er gilt als nationales Symbol der Franzosen und avancierte zu einer weltweiten Ikone der Moderne. Seit 1964 ist der Eiffelturm als monument historique denkmalgeschützt, und 1986 nahm die American Society of Civil Engineers das Bauwerk in die Liste der historischen Meilensteine der Ingenieurbaukunst auf.

Eiffel hat den Eiffelturm nicht erfunden

Der Eiffelturm trägt zwar den Namen des Ingenieur Gustave Eiffel, doch die technische Konstruktion stammt gar nicht von ihm. Die mit Bögen verzierte Baugestalt geht auf den Architekten Stephen Sauvestre zurück. Gustave Eiffel selbst hat den Eiffelturm nie so genannt.

Wer wollte vor Eiffel Eiffeltürme eröffnen?

Der Erste, der einen rund 300 Meter hohen Eisenturm erbauen wollte, war Gustave Eiffel war nicht. Bereits im Jahre 1833 entwarf Richard eine 1000 Fuß hohen Turm.

Die Amerikaner Thomas Curtis Clarke und David Reeves wollten für die Weltausstellung 1876 in Philadelphia den Centennial Tower bauen.

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